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Agilent Technologies und US-Umweltschutzbehörde arbeiten gemeinsam an der Untersuchung perfluorierter Substanzen in der Umwelt

22.04.2009

Agilent Technologies Inc. hat den Abschluss eines Cooperative Research and Development Agreement (CRADA) mit dem National Exposure Research Laboratory der US-Umweltschutzbehörde EPA angekündigt, in dessen Rahmen das Agilent Time-of-Flight-Massenspektrometer (TOF-MS) zum Nachweis und zur Identifizierung von bekannten und unbekannten perfluorierten Substanzen (PFCs) in der Umwelt eingesetzt wird.

Untersuchungen perfluorierter organischer Substanzen in der Umwelt werden immer häufiger durchgeführt. Dies ist das Resultat fortlaufender Studien über deren Verteilung, Persistenz und Toxizität in der Umwelt und in biologischen Systemen. Bei der Zusammenarbeit zwischen dem National Exposure Research Laboratory (NERL) und Agilent liegt der Schwerpunkt auf der Identifizierung von PFOS- und PFOA-Isomeren (Perfluoroctansulfonat und Perfluoroctansäure, die beide in zahlreichen kommerziellen Produkten verwendet werden) sowie verwandten Substanzen und auf der Charakterisierung ihrer Verteilung in der Umwelt sowie dem potenziellen Umweltverhalten in Bezug auf eine Belastung des Menschen.

„Agilent hat das Konzept der 'akkuraten Masse' für seine TOF- und Q-TOF-Geräte integriert, um den Massenspektrometermarkt offensiv und innovativ zu beleben“, sagt Mike McMullen, Agilent Vice President und General Manager, Chemical Analysis Solutions. „Diese Umwelt-Applikation erfüllt optimal die hohen Anforderungen an Genauigkeit und Empfindlichkeit.“

Mit Hilfe des Agilent 6220 Accurate Mass TOF, das im Rahmen des CRADA verwendet wird, kann die EPA Substanzen im ppt-Bereich nachweisen und identifizieren. Agilents Aufgabe besteht gemäß der Vereinbarung in der Bereitstellung der Geräte, einschließlich Flüssigkeitschromatograph, Software und Support. Das NERL entwickelt spezifische Untersuchungen, sammelt und analysiert Proben und führt eine Qualitätskontrolle des Prozesses durch.

„PFCs treten in der Umwelt meist nur im Spurenbereich auf“, erläutert Andy Lindstrom, NERL-Forschungsleiter im Bereich PFC-Belastung für Menschen. „Agilents Technologie eignet sich hervorragend für den Nachweis von PFCs in Umweltproben und biologischen Systemen. Die Vereinbarung zur Zusammenarbeit mit Agilent hilft der EPA bei der Entwicklung von Methoden, mit denen sich bekannte PFCs präzise nachweisen und Proben auf bislang unbekannte Substanzen hin untersuchen lassen.“

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