Merck und Dyesol vereinbaren Zusammenarbeit im Bereich farbstoffsensibilisierter Solarzellen

16.10.2009 - Australien

Die Merck KGaA und Dyesol Limited haben eine Vereinbarung unterzeichnet, nach der sie gemeinsam Elektrolyte entwickeln wollen, die in farbstoffsensibilisierte Solarzellen (FSZ), sogenannten „Dye Solar Cells“, zum Einsatz kommen. Die Vereinbarung regelt auch die etwaige gemeinsame Kommerzialisierung der FSZ-Technologie in der Zukunft, die beispielsweise in der Photovoltaik als erneuerbare Energiequelle zur Anwendung kommt.

Merck verfügt im Bereich „Ionische Flüssigkeiten“ über eine breite Wissensbasis und hält zahlreiche Patentfamilien für neue ionische Flüssigkeiten. Dyesol Ltd. hat seinen Sitz in Queanbeyan in Australien und ist Anbieter von Materialien und Komponenten für die Herstellung von farbstoffsensibilisierten Solarzellen.

In der ersten Phase der Zusammenarbeit werden beide Unternehmen gemeinsam neue Elektrolyte entwickeln und bestehende Elektrolyte verbessern, um eine sich anschließende gemeinsame Kommerzialisierungsphase vorzubereiten. Dabei wird Dyesol die Forschungs- und Entwicklungsergebnisse der letzten 12 Jahre in die neue Entwicklungspartnerschaft mit Merck einbringen. Im genannten Zeitraum hat Dyesol an über 400 verschiedenen Elektrolyten geforscht und kann auf zahlreiche Langzeit- Beobachtungsstudien von FSZ unter europäischen Bedingungen zurückgreifen.

„Die Photovoltaik wird die Schlüsseltechnologie der Zukunft sein, wenn es um erneuerbare Energiequellen geht. Die Zusammenarbeit mit Dyesol, dem Weltmarktführer im Bereich farbstoffsensibilisierter Solarzellen, gibt Merck die Gelegenheit, die Möglichkeiten im attraktiven FSZ-Markt weltweit noch besser zu erschließen“, so Dr. Emil Aust, Senior Manager im Bereich „Ionische Flüssigkeiten“ bei Merck. „Der Einsatz von ionischen Flüssigkeiten als Hauptbestandteil von Elektrolyten eröffnet die Möglichkeit, sowohl starre als auch flexible Solarzellen herzustellen. Durch diese Besonderheit werden in der Zukunft faszinierende Anwendungsgebiete entstehen."

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