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LANXESS: Stabile Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2019 trotz konjunktureller Eintrübung

14.05.2019

Der Spezialchemie-Konzern LANXESS ist trotz der sich abschwächenden Konjunktur solide in das neue Geschäftsjahr gestartet. Im ersten Quartal 2019 stieg das EBITDA vor Sondereinflüssen um 1,9 Prozent auf 275 Millionen Euro nach 270 Millionen Euro im starken Vorjahresquartal. Die wesentlichen Gründe für die positive Entwicklung waren gestiegene Verkaufspreise und vorteilhafte Wechselkurseffekte, insbesondere aus dem US-Dollar. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen verbesserte sich von 14,9 Prozent im Vorjahr auf nun 15,1 Prozent.

„Ungeachtet des schwächeren Handelsumfelds haben wir einen guten Start in das neue Geschäftsjahr hingelegt. Unsere Ergebnisse zeigen erneut, dass wir deutlich stabiler aufgestellt sind als noch vor wenigen Jahren: Wir konnten die nachlassende Nachfrage aus der Automobilindustrie mehr als ausgleichen und unsere Profitabilität noch einmal steigern, sogar im Vergleich zum starken Vorjahresquartal“, sagte Matthias Zachert, Vorstandsvorsitzender der LANXESS AG.

Der Konzernumsatz lag im ersten Quartal 2019 mit 1,822 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau. Das Konzernergebnis stieg um 3,7 Prozent von 81 Millionen Euro auf 84 Millionen Euro. Das Ergebnis je Aktie stieg aufgrund der geringeren durchschnittlichen Anzahl ausstehender Aktien mit 4,5 Prozent überproportional von 0,89 Euro auf 0,93 Euro. Innerhalb der ersten drei Monate des Geschäftsjahrs 2019 hat LANXESS für 111 Millionen Euro eigene Aktien zurückgekauft. Bis zum 10. Mai 2019 wurden bereits Aktien für weitere 65 Millionen Euro erworben. Insgesamt hat der Konzern bis zu 200 Millionen Euro für den Aktienrückkauf eingeplant, der spätestens bis zum 31. Dezember 2019 abgeschlossen sein soll.

Für das Gesamtjahr 2019 erwartet LANXESS ein EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 1,000 Milliarden Euro und 1,050 Milliarden Euro. Im Vorjahr hatte der Spezialchemie-Konzern ein Ergebnis von 1,016 Milliarden Euro erreicht.

Drei von vier Segmenten verbessern operatives Ergebnis

Das Segment Advanced Intermediates ist trotz des weiterhin schwachen Agromarkts operativ stark in das neue Geschäftsjahr gestartet. Sowohl beim Umsatz als auch beim EBITDA vor Sondereinflüssen wurde das beste Quartalsergebnis in der Unternehmensgeschichte erzielt. Der Umsatz lag im ersten Quartal 2019 mit 586 Millionen Euro um 3,7 Prozent über dem Vorjahreswert von 565 Millionen Euro. Das EBITDA vor Sondereinflüssen stieg deutlich um 11,8 Prozent von 102 Millionen Euro auf 114 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen erhöhte sich von 18,1 Prozent auf 19,5 Prozent.

Im Segment Specialty Additives gingen die Absatzmengen aufgrund der Beendigung ertragsschwacher Lohnfertigungsverträge und der Aufgabe eines Standorts sowie der schwächeren Automobilindustrie zurück. Im ersten Quartal 2019 sank der Umsatz um 3,0 Prozent von 500 Millionen Euro auf 485 Millionen Euro. Beim EBITDA vor Sondereinflüssen konnten positive Preis- und Wechselkurseffekte sowie Kostensynergien den geringeren Absatz mehr als ausgleichen. Auch das im ersten Quartal 2018 akquirierte Phosphorchemikalien-Geschäft von Solvay lieferte einen positiven Ergebnisbeitrag. Das Ergebnis stieg um 2,5 Prozent von 81 Millionen Euro auf 83 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen lag mit 17,1 Prozent über dem Vorjahreswert von 16,2 Prozent.

Im Segment Performance Chemicals legten Umsatz und Ergebnis zu. Grund dafür war die operative Stärke der Geschäftsbereiche mit Wasseraufbereitungs- und Materialschutzprodukten sowie positive Wechselkurseffekte, die das schwache Chromerzgeschäft im Geschäftsbereich Leder mehr als ausgleichen konnten. Der Umsatz stieg im ersten Quartal 2019 um 3,3 Prozent von 336 Millionen Euro auf 347 Millionen Euro. Das EBITDA vor Sondereinflüssen erhöhte sich um 3,8 Prozent auf 54 Millionen Euro nach 52 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen lag mit 15,6 Prozent leicht über dem Vorjahreswert von 15,5 Prozent.

Im Segment Engineering Materials waren Umsatz und Ergebnis von der nachlassenden Nachfrage aus der Automobilindustrie beeinträchtigt. Dies konnte auch die vorteilhafte Entwicklung von Preisen und Wechselkursen nicht ausgleichen. Im ersten Quartal 2019 sank der Umsatz um 2,6 Prozent von 392 Millionen Euro auf 382 Millionen Euro. Das EBITDA vor Sondereinflüssen war mit 65 Millionen Euro um 11,0 Prozent niedriger als der Vorjahreswert von 73 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge sank von 18,6 Prozent auf 17,0 Prozent.

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