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Evonik hat Kapazität für pyrogene Kieselsäure erweitert

Neuer Anlagenkomplex in Antwerpen in Betrieb genommen

28.06.2019

Evonik

Standort Antwerpen

Fristgerecht hat Evonik den neuen Anlagenkomplex zur Produktion von pyrogener Kieselsäure in Antwerpen in Betrieb genommen. Damit kann das Spezialchemieunternehmen die hohe Nachfrage nach pyrogenen Kieselsäuren (Silica), die unter dem Namen AEROSIL® vermarktet werden, bedienen. Typische Anwendungen sind Farben und Lacke, moderne Klebstoffsysteme, transparente Silikone sowie nicht brennbare Hochleistungsisolationsmaterialien. Evonik hat in den neuen Anlagenkomplex einen hohen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag investiert.

„Wir verfolgen für unser Silica-Geschäft eine klare Wachstumsstrategie. Mit den zusätzlichen Kapazitäten sichern wir die dauerhafte Versorgung unserer Kunden", sagte Harald Schwager, stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes von Evonik. Silica gehört zu den Smart Materials und damit zu einem der vier strategischen Wachstumskerne von Evonik mit überdurchschnittlichem Marktwachstum. Es wird erwartet, dass der globale Markt für pyrogene Kieselsäuren mit mehr als 4 Prozent pro Jahr wächst und damit stärker als die Weltwirtschaft.

Neben dem wachsenden Markt für pyrogene hydrophile Kieselsäure steigt auch die Nachfrage nach speziellen hydrophoben Kieselsäuren. Entsprechend wurde die bestehende Anlage in Antwerpen so erweitert, dass pyrogene hydrophile Kieselsäure durch eine spezielle Nachbehandlung hydrophobe Eigenschaften annimmt. Evonik produziert somit jetzt an einem zweiten Standort in Europa, neben Rheinfelden, hydrophobes AEROSIL® und bedient auch damit eine weitere hohe Nachfrage.

Andreas Fischer, Mitglied der Geschäftsführung der Evonik Resource Efficiency GmbH, sagte: „Wir freuen uns, dass wir nun den Kundenwünschen nach mehr Mengen, und im Besonderen nach hydrophobem AEROSIL®, nachkommen können. Besonders wichtig war uns bei diesem Projekt auch die eigene Rohstoffversorgung vor Ort und die zentrale Lage in Europa. Die Nähe zum internationalen Exporthafen in Antwerpen ist für die weltweite Versorgung unserer Kunden ein bedeutsamer Faktor.“

Mit der zeitgleichen Modernisierung der Silan-Produktionsanlagen als Teil der Investitionen wird die Rohstoffversorgung für die AEROSIL® Produktion sowie für Reifensilane sichergestellt. AEROSIL® wird als pyrogene Kieselsäure durch Hochtemperaturhydrolyse von Silanen in der Wasserstoffflamme erzeugt.

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    Franz Rudolf Kunz, geb. 1958, absolvierte Diplom-Chemiestudium und Promotion an der Universität des Saarlandes (Saarbrücken) in den Fachbereichen Chemie bzw. Pharmazie und biologische Chemie. 1988 trat er in die analytische Abteilung der Forschung Organische Chemie der damaligen Degussa AG ... mehr

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