Meine Merkliste
my.chemie.de  
Login  

Evonik feiert offiziellen Spatenstich für größte Einzelinvestition des Unternehmens in Deutschland

Evonik investiert in Marl mehr als 400 Millionen Euro für neuen Polyamid-12-Komplex

18.09.2019

von links: Marcus von Twistern, Leiter des Investprojekts für neuen Polyamid 12-Komplex von Evonik; Dr. Ralf Düssel, Leiter des Geschäftsgebiets High Performance Polymers von Evonik; Thomas Wessel, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Evonik Industries AG; Werner Arndt, Bürgermeister der Stadt Marl; Christian Kullmann, Vorsitzender des Vorstandes der Evonik Industries AG; Armin Laschet, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen; Dr. Harald Schwager, Stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der Evonik Industries AG; Dr. Claus Rettig, Geschäftsführer der Evonik Resource Efficiency GmbH; Dorothee Feller, Regierungspräsidentin des Regierungsbezirks Münster; Dr. Jörg Harren, Standortleiter des Chemieparks Marl der Evonik Technology & Infrastructure GmbH

Die Bauarbeiten für die bisher größte Investition des Spezialchemieunternehmens Evonik in Deutschland haben offiziell begonnen. In vorderster Reihe stehen Armin Laschet, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, und Christian Kullmann, Vorstandsvorsitzender der Evonik Industries AG, während mehr als 200 Spaten in die Erde des Baufeldes mitten im Chemiepark Marl stechen. Gemeinsam mit Kunden, Mitarbeitern und weiteren Vertretern aus der Politik geben sie damit den Startschuss für das Projekt. An seinem weltweit größten Standort baut der Konzern seine Gesamtkapazität für Polyamid 12 (PA 12) um mehr als 50 Prozent aus. Es entstehen dazu neben der dort bereits bestehenden PA-12-Produktion zusätzliche Anlagen für das Polymer und seine Vorstufen. Die Inbetriebnahme ist für Anfang 2021 geplant.

Armin Laschet weist in seiner Festrede auf die besondere Bedeutung einer solchen Großinvestition von mehr als 400 Millionen Euro in Deutschland, speziell im nördlichen Ruhrgebiet, hin. „Dass ein in der Spezialchemie führendes Unternehmen wie Evonik hier im nördlichen Ruhrgebiet in eine hochmoderne Produktionsanlage investiert, zeigt: Nordrhein-Westfalen ist Chemiestandort Nummer eins in Deutschland und hält auch im globalen Wettbewerb mit.“ Der Ministerpräsident weiter: „Singapur und andere Länder haben massiv mit Steuervorteilen für diese Anlage geworben. Am Ende ist die Entscheidung für Marl gefallen, weil wir hier mit den vernetzten Kompetenzen von Chemie- und Energieunternehmen überzeugen. Das Hightech-Produkt Kunststoff gehört zu den Rohstoffen der Zukunft.“

Christian Kullmann hebt die Bedeutung der neuen Anlagen für Evonik hervor: „Wir bauen hier die größte Einzelinvestition unseres Unternehmens in Deutschland, denn wir wollen mit innovativen Spezialchemie-Produkten weiter wachsen. Mit unserem Hochleistungspolymer PA 12 bedienen wir weltweit strategische Wachstumsmärkte wie den 3D-Druck. Aber auch im Automobilbau leisten wir mit diesem leichten und langlebigen Kunststoff einen wichtigen Beitrag zur Schonung der Ressourcen.“

Mit Innovationen beschäftigen sich auch die geladenen Start-ups, sowie Digitalisierungsprojekte, die Claus Rettig, Vorsitzender der Geschäftsführung der Evonik Resource Efficiency GmbH den Gästen kurz vorstellt. „Wir wollen noch schneller und flexibler neue maßgeschneiderte Kunststoffe entwickeln, um das starke Wachstum unserer Kunden zu unterstützen. Dazu brauchen wir die neuen Techniken und haben uns daher konsequent daran gemacht, künstliche Intelligenz zu nutzen“, so Rettig.

Fakten, Hintergründe, Dossiers
Mehr über Evonik
  • News

    CO2 soll saubere Arbeit leisten: Forschungsprojekt Rheticus von Evonik und Siemens startet in Phase 2

    Evonik und Siemens haben das gemeinsame Forschungsprojekt Rheticus II gestartet. Ziel ist eine effiziente und leistungsfähige Versuchsanlage, die Spezialchemikalien erzeugt - aus Kohlendioxid (CO2) und Wasser sowie Strom aus erneuerbaren Quellen und Bakterien. In Rheticus I haben die beiden ... mehr

    Evonik und Wiener Start-up Cubicure kooperieren im Bereich des 3D-Drucks

    Evonik und Cubicure, ein Spin-Off der Technischen Universität Wien, sind eine Kooperation zur Entwicklung von neuartigen, lichthärtenden Harzsystemen eingegangen. Die Partnerschaft mit dem Start-up liegt auf Seiten des Spezialchemiekonzerns in den Händen der Creavis, der strategischen Innov ... mehr

    Evonik erweitert Kapazität für hochreinen C13-Alkohol Isotridecanol

    Evonik hat seine Produktionskapazitäten für den hochreinen C13-Alkohol Isotridecanol (ITDA) im Chemiepark Marl erweitert. Damit will der Spezialchemiekonzern seine Position als einer der weltweit wichtigsten Hersteller dieses Produkts weiter ausbauen und mit seinen Kunden wachsen. Der hoch- ... mehr

  • Firmen

    Evonik Industries AG

    Evonik ist eines der weltweit führenden Unternehmen der Spezialchemie. Der Fokus auf attraktive Geschäfte der Spezialchemie, kundennahe Innovationskraft und eine vertrauensvolle und ergebnisorientierte Unternehmenskultur stehen im Mittelpunkt der Unternehmensstrategie. Sie sind die Hebel fü ... mehr

    Evonik Technology & Infrastructure GmbH

    Die Analytik von Evonik ist Teil der Einheit Technology & Infrastructure. Wir verstehen uns als Ihr Problemlöser für Fragestellungen aus den Bereichen der Pharmaindustrie und Spezialchemie. Die Umsetzung der Analysen erfolgt je nach Aufgabenstellung an unseren Laborstandorten in Darmstadt, ... mehr

    Evonik Industries AG

    Die Infracor GmbH – eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Evonik Industries AG – ist Betreiber des Chemieparks Marl und Dienstleister für die dort ansässigen Gesellschaften sowie für Unternehmen außerhalb des Chemieparks. Als integraler Standortbetreiber und Komplettdienstleister erfü ... mehr

  • q&more Artikel

    Blick aufs Ganze

    Die Richtlinien der „guten Herstellungspraxis“ (Good Manufacturing Practice, GMP) sind heutzutage die Basis für jegliche Produktion und Vermarktung von pharmazeutischen ­Wirkstoffen (Active Pharmaceutical Ingredients, APIs) und Arzneimitteln. Umfangreiche ­Qualitätsmanagementsysteme dokumen ... mehr

  • Autoren

    Dr. Franz Rudolf Kunz

    Franz Rudolf Kunz, geb. 1958, absolvierte Diplom-Chemiestudium und Promotion an der Universität des Saarlandes (Saarbrücken) in den Fachbereichen Chemie bzw. Pharmazie und biologische Chemie. 1988 trat er in die analytische Abteilung der Forschung Organische Chemie der damaligen Degussa AG ... mehr

Ihr Bowser ist nicht aktuell. Microsoft Internet Explorer 6.0 unterstützt einige Funktionen auf Chemie.DE nicht.