02.07.2020 - Kunststoff Information Verlagsgesellschaft mbH

Auswirkungen von Covid-19 auf die europäische Kunststoffindustrie

Image von Kunststoffen erscheint als weniger negativ

Covid-19 wirkt sich auf verschiedene Weise auf die europäische Kunststoffindustrie aus. Mehr als drei Viertel der Kunststoffunternehmen berichteten in diesem Frühjahr über einen Umsatzrückgang im Vergleich zum April 2019, wobei etwa die Hälfte mit einem Umsatzrückgang von mindestens 20% zu rechnen hat. Während die öffentliche Gegenreaktion gegen Kunststoffe in den letzten Jahren den meisten Unternehmen des Kunststoffsektors Sorgen bereitete, gab die Mehrheit der europäischen Unternehmen an, dass die Pandemie das öffentliche Bild der Kunststoffe positiv beeinflusst.

Im Mai 2020 führte PIE - Plastics Information Europe eine Blitzumfrage zur Unternehmensleistung durch, um einen Einblick in die Geschäftstrends in der europäischen Kunststoffindustrie während der Coronavirus-Pandemie zu erhalten. Die aktuellen Ergebnisse basieren auf Daten von 155 Teilnehmern aus 29 Ländern.

Von den Kunststoffunternehmen, die im Vergleich zu April 2019 einen Umsatzrückgang melden, scheinen die kleinsten Unternehmen stärker betroffen zu sein, wobei fast 60 % sagen, dass der Umsatz um mindestens 20 % gesunken ist, während etwa 45 % der mittleren und großen Unternehmen einen Rückgang verzeichnen. Nach Regionen betrachtet, waren die Befragten in den nordischen Ländern bemerkenswert, da fast die Hälfte der Unternehmen einen höheren Umsatz im Vergleich zum April des letzten Jahres meldete. Ein Anteil von 72% der Kunststoffverarbeiter hat mit sinkenden Umsätzen zu kämpfen. Verarbeiter, die im Verpackungssektor tätig sind, schnitten besser ab, etwa 40% berichteten von gestiegenen Verkäufen.

Mit Blick auf die Zukunft spiegelt die Auftragslage für diesen Sommer die allgemeine Lage der europäischen Wirtschaft wider und scheint sektor- und regionenübergreifend nicht vielversprechend zu sein. Nur 16% der Befragten erwarten einen Anstieg der Kundenaufträge im zweiten Quartal 2020 im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2019. Rund 40% der Unternehmen erwarten, dass das Auftragsvolumen im nächsten Quartal mindestens 20% unter dem des Vorjahres liegen wird. Kunststoffverarbeiter, die mit Verpackungen zu tun haben, scheinen am optimistischsten zu sein, wobei fast 40% einen höheren Auftragseingang im 2. Quartal 2020 voraussagen, während die Kunststoffproduzenten wesentlich pessimistischer mit den Auftragsaussichten sind.

Vor der Coronavirus-Krise waren die drei größten Sorgen die Verkaufspreise, das Verkaufsvolumen und die Materialkosten. Während der Krise hat jedoch nur das Verkaufsvolumen auf dieser Ebene überlebt und ist auf die Spitzenposition (75%) vorgerückt. Die zweite und dritte Hauptsorge betrifft nun die Lieferfähigkeit der Lieferanten (55%) und die Logistik (49%) - dies verdeutlicht die Auswirkungen, die die Betriebsstilllegungen, Grenzkontrollen und andere Probleme auf die Kunststoffunternehmen gehabt haben.

Einweg-Kunststoffartikel wie medizinische Masken und einige Lebensmittelverpackungen werden jetzt im gleichen Satz mit "wesentlich" bezeichnet und wegen ihrer Rolle bei der Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus geschätzt. Die Öffentlichkeit betrachtet Kunststoffe jetzt im Hinblick auf die Eigenschaften, die schon immer vorhanden waren - Materialien für Schutz, Hygiene und medizinische Versorgung -, die jedoch in den letzten Jahren von der Umweltverschmutzung überschattet wurden. Mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer berichtet, dass sich die Covid-19-Pandemie positiv auf das öffentliche Bild von Kunststoffen auswirkt, während fast 40% sagen, dass es keine Auswirkungen gibt. Nur 6% sehen das Image von Kunststoffen als Folge der Pandemie schlechter werden.

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