22.09.2022 - BASF SE

BASF kündigt Innovationspartnerschaft mit RiKarbon für Emollients aus Bioabfall an

Start-up ermöglicht mit seinen Technologien die kommerzielle Herstellung von erneuerbaren Chemikalien und hochwirksamen Inhaltsstoffen

BASF und RiKarbon Inc., ein US-amerikanisches Start-up, geben die Unterzeichnung einer Partnerschaft bekannt, die die exklusive Lizenzierung und Vermarktung der proprietären Technologie von RiKarbon beinhaltet. 

Die patentierte Technologie von RiKarbon ermöglicht das Upcycling von Bioabfällen zu biobasierten, biologisch abbaubaren Emollients für den globalen Markt von Körperpflegeprodukten und unterstützt somit den Trend der Branche nach innovativen und nachhaltigen Lösungen.  

Dank erfolgreicher Forschungs- und Entwicklungsarbeit bei RiKarbon ist es gelungen, aus Bioabfällen neue, einzigartige chemische Strukturen für Emollients zu erschaffen. Die Technologie wurde zügig vom Labormaßstab in die Pilotphase überführt. Mit dieser innovativen Technologie wird ein klares und geruchloses Emollient hergestellt, das Formulierungen von Körperpflegeprodukten hervorragende weiche und seidig-sensorische Eigenschaften verleiht. BASF beabsichtigt, die RiKarbon-Technologie weiterzuentwickeln und plant mit der Markteinführung erster Lösungen 2024.

Das 2018 gegründete Unternehmen RiKarbon ermöglicht mit seinen innovativen Technologien die kommerzielle Herstellung von erneuerbaren Chemikalien und hochwirksamen Inhaltsstoffen, zum Beispiel Basisöle und Emollients für erneuerbare Kunststoffe sowie für Gesundheits-, Pflege- und Spezialanwendungen. Diese Basisöle und Emollients enthalten bis zu 100 Prozent biobasierten, nachhaltigen Kohlenstoff für die Herstellung von Kosmetikprodukten und unterstützen so Hersteller bei der Einhaltung regulatorischer Vorgaben und der Erfüllung wachsender Marktanforderungen.

„Es war eine aufregende Reise, um unsere Technologie an diesen Punkt zu bringen, an dem wir mit BASF zusammenarbeiten können", sagte Prof. Basudeb Saha, Präsident und CEO von RiKarbon Inc. „Wir freuen uns auf die intensive Zusammenarbeit in den kommenden Monaten und Jahren."

„Mit dieser Partnerschaft setzt BASF ihre Investitionen in offene Innovation fort und erweitert so ihr Angebot für ihre Kunden", sagte Dr. Robert Parker, Director of New Business Development & Digital Officer, Care Chemicals bei BASF. "Die Ergebnisse von RiKarbon aus Laborversuchen sind sehr vielversprechend und zeigen das Potenzial der Innovation für den Körperpflegemarkt.“

Die Partnerschaft zwischen BASF und RiKarbon ist nur ein aktuelles Beispiel dafür, wie sich der Unternehmensbereich Care Chemicals der BASF den Herausforderungen der Zukunft stellt. Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Innovation und neue Wege der Zusammenarbeit sind die wichtigsten Eckpfeiler von Care 360° - Solutions for Sustainable Life.

Fakten, Hintergründe, Dossiers
  • BASF
  • Körperpflegeprodukte
  • Bioabfall
Mehr über BASF
  • News

    BASF und GS Engineering and Construction wollen gemeinsam modulare Lösungen zur CO₂-Abscheidung entwickeln

    BASF und GS Engineering and Construction (GS E&C) wollen gemeinsam modulare Lösungen für Anlagen zur CO2-Abscheidung erarbeiten. Die Partner wollen für Kunden aus allen Branchen individuelle Paketlösungen aus standardisierten Elementen entwickeln, um CO2 aus Abgasen zu entfernen und so aufz ... mehr

    Chemieindustrie einigt sich auf globalen Standard zur Berechnung des CO₂-Fußabdrucks von Produkten

    Im Rahmen der gemeinsamen Initiative „Together for Sustainability” (TfS) haben sich 37 Unternehmen der chemischen Industrie, darunter BASF, auf einen weltweit einheitlichen Leitfaden zur Berechnung ihrer Product Carbon Footprints (PCFs) geeinigt. CO2-Fußabdrücke sind eine wichtige Informati ... mehr

    Datenanalyse-Start-up Carbon Minds kooperiert mit BASF

    Carbon Minds, der Anbieter der größten und am stärksten regionalisierten LCA-Datenbank für Chemikalien und Kunststoffe, ist eine Partnerschaft mit BASF eingegangen, um umfassende und konsistente Product Carbon Footprint (PCF)-Daten für Chemikalien und Kunststoffe in Übereinstimmung mit der ... mehr

  • Videos

    Industrielle Synthese von Ammoniak - Wie funktioniert das?

    Im September 1913 ging bei der BASF in Ludwigshafen die erste Produktionsanlage zur industriellen Synthese von Ammoniak in Betrieb. Das Haber-Bosch-Verfahren zur Ammoniaksynthese, das bei der BASF im September 1913 erstmals erfolgreich umgesetzt wurde, war der entscheidende Schritt ins Zeit ... mehr

  • Stellenangebote

    Laborleiter:in Elementanalytik (m/w/d)

    Wir in der Elementanalytik, bei Analytical and Material Science, sind die Expert:innen der BASF für alle Fragestellungen rund um die elementare Zusammensetzung einer Probe. Darüber hinaus liefern wir Informationen über Elementspezies und die Verteilung der Elemente in Festkörpern. Sie leit ... mehr

  • Firmen

    BASF SE

    BASF ist das führende Chemie-Unternehmen der Welt: The Chemical Company. Mit ca. 110.000 Mitarbeitern, sechs Verbundstandorten und rund 385 Produktionsstandorten weltweit bedienen wir Kunden und Partner in fast allen Ländern der Welt. Das Portfolio reicht von Chemikalien, Kunststoffen und ... mehr

    BASF Construction Solutions GmbH

    Die BASF Construction Polymers GmbH, Trostberg, ist ein führender Hersteller von Bau- und Ölfeldpolymeren. Unser Produktpalette umfasst im Bereich Bauchemie Fließmittel, Dispergiermittel, Verflüssiger, Rheologiemodifizierer, Stabilisierer, Entschäumer und Luftporenbildner für Beton, Mörtel, ... mehr

    BASF Polska Sp. z o.o.

    BASF ist das führende Chemie-Unternehmen der Welt: The Chemical Company. Das Portfolio reicht von Öl und Gas über Chemikalien, Kunststoffe und Veredlungsprodukte bis hin zu Pflanzenschutzmitteln und Feinchemikalien. Als zuverlässiger Partner hilft die BASF ihren Kunden in nahezu allen Branc ... mehr