Berliner Konsortium entwickelt Lithium-Schwefel-Batterie der nächsten Generation für Satelliten

theion, Space Structures GmbH und TU Berlin wollen ein innovatives Batteriemodul für den milliardenschweren Satellitenmarkt entwickeln

04.06.2026
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Symbolbild

Da die weltweite Satellitenindustrie in eine Phase der raschen Expansion eintritt, steigt die Nachfrage nach leichten, leistungsstarken Energiespeichersystemen stark an. 2025 wurde der Satellitenmarkt auf 15,68 Mrd. USD geschätzt und wird bis 2031 voraussichtlich 46,79 Mrd. USD erreichen - eine CAGR von fast 17 %. Allein das Segment der Kleinsatelliten wird voraussichtlich von 6,05 Mrd. USD im Jahr 2024 auf 20,58 Mrd. USD im Jahr 2032 anwachsen. Zuverlässige, leichte und energiereiche Energiespeicher an Bord sind eine der Schlüsseltechnologien für diese Expansion. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) kofinanziert nun über seinen Projektträger DLR das Projekt "Spacebox", das am 1. Juni 2026 gestartet ist, eine Laufzeit von 30 Monaten hat und mit 2,6 Millionen Euro gefördert wird, um genau diese Herausforderung anzugehen. Es bringt drei Berliner Partner zusammen: den Batterieinnovator theion, die TU Berlin und die Space Structures GmbH.

Die Innovation des Projekts liegt in der Kombination dreier sich ergänzender Stärken. theion steuert seine kristalline Lithium-Schwefel-Technologie bei, die auf eine deutlich höhere gravimetrische Energiedichte als herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien ausgelegt ist und speziell für Luft- und Raumfahrtanwendungen entwickelt wird. Nach Angaben des Unternehmens zielt die Technologie auf eine bis zu dreifach höhere Energiedichte ab und verzichtet auf Nickel und Kobalt. Stattdessen stützt sie sich auf Schwefel, einen weithin verfügbaren Rohstoff, was sie zu einer attraktiven Option für Satellitenbetreiber macht, die eine höhere Leistung ohne zusätzliche Masse anstreben.

"Die europäische Raumfahrtindustrie braucht Technologien, die gleichzeitig die Leistung verbessern und das Gewicht reduzieren. Lithium-Schwefel-Batterien haben das Potenzial, bei diesem Übergang eine wichtige Rolle zu spielen. Mit dem Projekt "Spacebox" bringen wir komplementäre Kompetenzen aus der Batterietechnologie, der Satellitentechnik und dem Leichtbau zusammen, um eine hochintegrierte Energiespeicherlösung für zukünftige Raumfahrtmissionen zu schaffen", so Dr. Ulrich Ehmes, CEO von theion

Die TU Berlin bringt ihre Erfahrung in der Satellitenentwicklung und der modernen Bordelektronik ein. Dies zeigen Projekte wie die InnoCube-Mission, bei der miniaturisierte Kommunikationsgeräte und die Integration von Energiespeichern in die Trägerstruktur von Raumfahrzeugen erfolgreich im Orbit demonstriert wurden. In "Spacebox" wird dieses Know-how bei der Entwicklung und Integration des Batteriemanagementsystems (BMS) eingesetzt, um den sicheren und zuverlässigen Betrieb der Lithium-Schwefel-Zellen unter den anspruchsvollen Bedingungen des Weltraums zu gewährleisten.

Die Space Structures GmbH bringt ihr bewährtes Know-how im Bereich Leichtbau und Thermodesign für Raumfahrtanwendungen ein. Das in Berlin ansässige Unternehmen entwickelt und fertigt Hochleistungs-Primärstrukturen für Satellitenplattformen, Nutzlasten und Rideshare-Trägerraketen, die die Masse konsequent minimieren und gleichzeitig die strengen mechanischen und thermischen Anforderungen von Raumfahrtmissionen erfüllen.
Da die weltweite Satellitenindustrie in eine Phase der raschen Expansion eintritt, steigt die Nachfrage nach leichten und leistungsstarken Energiespeichersystemen stark an.

Mit "Spacebox" schaffen die drei Partner einen vollständig integrierten Ansatz für Satelliten-Batteriemodule: Hochleistungs-Lithium-Schwefel-Zellen, intelligentes Batteriemanagement und struktureller Leichtbau sind von Anfang an als ein System konzipiert. Für Satelliten, bei denen sich jedes Gramm direkt auf die Missionsfähigkeit und die Startkosten auswirkt, eröffnet diese Kombination neue Möglichkeiten für effizientere und leistungsfähigere Raumfahrtsysteme und stärkt die Rolle Deutschlands bei fortschrittlichen Satellitenstromtechnologien

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit einem Computersystem ohne menschlichen Eingriff übersetzt. LUMITOS bietet diese automatischen Übersetzungen an, um eine größere Bandbreite an aktuellen Nachrichten zu präsentieren. Da dieser Artikel mit automatischer Übersetzung übersetzt wurde, ist es möglich, dass er Fehler im Vokabular, in der Syntax oder in der Grammatik enthält. Den ursprünglichen Artikel in Englisch finden Sie hier.

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