Kreislaufwirtschaft in der Laborgerätebranche

Labexchange bündelt zentrale Leistungen der Laborgerätebeschaffung

07.09.2026
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Neue und geprüfte gebrauchte Laborgeräte, herstellerunabhängige Beratung, technischer Service und nachhaltige Beschaffungsmodelle: Labexchange bündelt zentrale Leistungen der Laborgerätebeschaffung. Damit reagiert das Unternehmen auf steigende Anforderungen an Verfügbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit in analytischen Laboren.

Wer heute Labor- und Analysegeräte beschafft, muss technische Anforderungen, regulatorische Vorgaben, verfügbare Budgets, Lieferzeiten und zunehmend auch die Nachhaltigkeitsbilanz gleichzeitig berücksichtigen.

Beschaffung wird zur strategischen Aufgabe

Insbesondere in Forschung, Pharmaindustrie, Biotechnologie, Chemie, Umweltanalytik und Qualitätssicherung steigen die Anforderungen an eine leistungsfähige Laborinfrastruktur. Gleichzeitig stehen viele Einrichtungen unter hohem Kosten- und Zeitdruck. Lange Lieferzeiten können Projekte verzögern, während begrenzte Investitionsbudgets die Auswahl neuer Systeme einschränken.

Die klassische Frage „neu oder gebraucht?“ greift deshalb häufig zu kurz. Entscheidend ist vielmehr, welche Lösung technisch, wirtschaftlich und zeitlich am besten zur jeweiligen Anwendung passt. Ein geprüftes Gebrauchtgerät kann für viele Routineanwendungen eine wirtschaftlich sinnvolle und kurzfristig verfügbare Alternative darstellen. Bei anderen Anforderungen sind ein Neugerät, eine Mietlösung oder ein individuell konfiguriertes System die bessere Wahl.

Labexchange verbindet diese Beschaffungswege: Im Onlineshop sind aktuell mehr als 8.400 neue und gebrauchte Laborgeräte, Analysesysteme und Ausstattungsartikel gelistet. Das Sortiment umfasst unter anderem Systeme für Chromatographie, Spektroskopie, Life Science, Probenvorbereitung, Thermoanalyse, Mikrobiologie und zahlreiche weitere Laboranwendungen.

Neu und gebraucht nicht als Gegensatz

Ein wesentlicher Bestandteil des Konzepts ist die herstellerunabhängige Beratung. Dabei werden neue und gebrauchte Geräte nicht als konkurrierende Kategorien verstanden. Vielmehr lassen sich beide Beschaffungsformen bedarfsgerecht kombinieren. So kann beispielsweise ein neues Kernsystem durch geprüfte gebrauchte Peripheriegeräte ergänzt werden. Auch bei kurzfristigem Zusatzbedarf, der Einrichtung neuer Arbeitsbereiche oder zeitlich begrenzten Projekten eröffnen gebrauchte Geräte zusätzliche Handlungsmöglichkeiten.

Technische Prüfung schafft Sicherheit

Beim Kauf gebrauchter Laborgeräte ist der technische Zustand ein entscheidendes Auswahlkriterium. Anders als auf offenen Marktplätzen oder bei unkontrollierten Direktverkäufen werden die bei Labexchange angebotenen Gebrauchtgeräte technisch geprüft und bei Bedarf instand gesetzt.

Zum Prüfprozess gehören je nach Geräteart unter anderem Funktionskontrollen, die Überprüfung sicherheitsrelevanter Komponenten und dokumentierte Testläufe. Die geprüften Geräte werden mit Funktionszertifikat und Servicebericht ausgeliefert. Ergänzend erhalten Käufer eine Garantie sowie die gesetzlich vorgesehene Gewährleistung.

Service über den Kauf hinaus

Das Serviceangebot umfasst auch Installation, Inbetriebnahme, Wartung, Kalibrierung, Qualifizierung und Reparatur. Eigene Servicetechniker und spezialisierte Partner unterstützen Labore während des gesamten Lebenszyklus ihrer Geräte.

Dieser Ansatz gewinnt an Bedeutung, weil interne technische Ressourcen in vielen Laboren begrenzt sind. Fällt ein Gerät aus, sind nicht allein die Reparaturkosten relevant. Entscheidend sind auch mögliche Stillstandzeiten, verzögerte Analysen und der organisatorische Aufwand bei der Suche nach geeigneten Servicepartnern.

Kreislaufwirtschaft in der Laborgerätebranche

Neben Wirtschaftlichkeit und Verfügbarkeit wird Nachhaltigkeit zu einem immer wichtigeren Beschaffungskriterium. Laborgeräte benötigen in der Herstellung erhebliche Mengen an Rohstoffen, Energie und spezialisierten Komponenten. Werden funktionsfähige Systeme vorzeitig ausgesondert, bleiben wertvolle Ressourcen ungenutzt.

Labexchange beschäftigt sich seit der Unternehmensgründung im Jahr 1989 mit der Wiederverwendung von Laborgeräten. Das Unternehmen kauft einzelne Geräte ebenso wie komplette Laboreinrichtungen an, organisiert bei Bedarf Demontage und Transport und führt geeignete Systeme einer weiteren Nutzung zu.

Mit dem LabCycle-Konzept wird dieser Kreislaufgedanke messbar gemacht. Für technisch geprüfte Gebrauchtgeräte kann optional ein LabCycle-Zertifikat erworben werden. Es dokumentiert die durch die Wiederverwendung erzielte CO₂-Einsparung und kann Unternehmen bei ihrer ESG- und Nachhaltigkeitsberichterstattung unterstützen.

Bestehende Geräte werden Teil der Beschaffungsstrategie

Einbezogen werden auch bereits vorhandene Laborgeräte. Über Ankauf und Trade-in können nicht mehr benötigte Systeme bewertet, übernommen und einer weiteren Nutzung zugeführt werden. Bei einer Neuanschaffung lässt sich der vorhandene Gerätebestand dadurch in die Finanzierung einbeziehen. Auch bei Standortverlagerungen, Umstrukturierungen oder vollständigen Laborauflösungen übernimmt Labexchange die Bewertung und Organisation der vorhandenen Ausstattung.

Damit schließt sich der Kreis zwischen Beschaffung, Nutzung und Weiterverwendung: Laborgeräte werden nicht mehr ausschließlich als einmalige Investition betrachtet, sondern als werthaltige technische Ressourcen innerhalb eines längeren Lebenszyklus.

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