Fonds des Bundesforschungsministeriums erleichtert Unternehmensgründungen aus der Wissenschaft
Matschie: "Pilotprojekt gerade auch in den Neuen Ländern sehr erfolgreich"
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Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat in den letzten zweieinhalb Jahren Forschungseinrichtungen mit insgesamt rund 7,5 Millionen Euro aus dem EEF-Fonds dabei unterstützt, Forschungsergebnisse ihrer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erfolgreich in marktfähige Produkte umzuwandeln. Wie der Parlamentarische Staatssekretär im BMBF Christoph Matschie mitteilte, sind aus dem Pilotprojekt "Erleichterung von Existenzgründungen aus Forschungseinrichtun-gen (EEF)" bislang 35 wissenschaftlich orientierte Spin-offs hervorgegangen, davon allein sieben aus den Neuen Bundesländern. Weitere 29 Spin-Offs seien derzeit noch in der Ausgründungsphase.
Matschie dazu: "Ein gutes Ergebnis, vor allem angesichts der gegenwärtig schwierigen Konjunkturlage, die Unternehmen mit innovativen Technologien besonders hart trifft. Der EEF-Fonds richtet sich besonders an Forschungseinrichtungen aus den Neuen Bundesländern, ihre Entwicklungsergebnisse im Rahmen von Ausgründungen zu vermarkten. Sie leisten damit einen Beitrag, hochqualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen".
Insgesamt seien 193 neue Arbeitsplätze geschaffen worden - im Schnitt 5,5 Arbeitsplätze pro Unternehmen. Dabei dominierten die Branchen Biotechnologie und Medizintechnik sowie der Schlüsselbereich Informationstechnologien.
Matschie erläuterte: "Dank ihres technologischen Know-hows und der engen Zusammenarbeit zwischen Institut und Gründern bekommen die jungen Unternehmen optimale Startbedingungen, um sich in ihrem Markt erfolgreich zu etablieren".
Bereits in der Vorbereitung erfordere eine Ausgründung viel Zeit und Energie. Die Gründer könnten ihrem Institut in dieser Zeit nicht voll zur Verfügung stehen. Der EEF-Fonds finanziere daher in der Planungsphase von maximal einem Jahr bis zu drei zusätzliche Mitarbeiterstellen für das Institut. Um den Transfer der Forschungsergebnisse in Ausgründungen optimal vorzubereiten, werden nach An-gaben Matschies die Kosten für Gründungsberatungen und Qualifizierungsmaßnahmen bis zu 3.200 Euro übernommen. Ergänzend dazu gibt es einen Zuschuss von 50 Prozent zur Finanzierung einer Marktstudie, Machbarkeitsanalyse oder von Patent- und Lizenzverfahren - und zwar maximal 15.400 Euro.
An dem Pilotprojekt können Forschungseinrichtungen aus der Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft, den Deutscher Forschungszentren (HGF), der Leibniz Gemeinschaft (WGL), der Fraunhofer Gesellschaft (FhG) und der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) teilnehmen. Der nächste Abgabetermin für die Begutachtung ist der 20. Juni 2003
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