Boehringer Ingelheim identifiziert Partikel mit dem Liquid Particle Explorer

08.06.2004

Boehringer Ingelheim entscheidet sich für das leistungsfähigste System zur zuverlässigen Identifikation von Mikropartikeln von rap.ID Particle Systems GmbH.

Bei Boehringer Ingelheim unterstützt die neuartige Kombination aus Liquid Particle Explorer und einem Mikroskop die Entwicklung und Produktion bei den stark wachsenden modernen Inhalativa. "Wir freuen uns sehr, dass wir Boehringer Ingelheim für unseren Liquid Particle Explorer gewinnen konnten und werden durch unsere Erfahrung dafür sorgen, dass die Einführung unserer erfolgsversprechenden Technologie rasch zu einem messbaren Vorsprung reift.", sagt Dr. Oliver K. Valet geschäftsführender Gesellschafter bei rap.ID.

Mikrometerpartikel lassen sich mit dem Liquid Particle Explorer einfach, schnell und zuverlässig durch die patentierte hochautomatisierte Mikro Raman-Spektroskopie identifizieren. Einziger manueller Schritt ist die standardisierte Filtration einer Lösung auf der patentierten Membrane. Das Ergebnis ist die Materialbestimmung jedes einzelnen Partikels durch die integrierten Datenbankabfrage der "Fingerabdrücke" der Partikel in Form von Raman-Spektren. Beispielsweise werden die Identität und Anzahl hunderter Gummi, Titanoxid, Ruß oder Polyethylenpartikel einer Probe dokumentiert. Wichtig für globale Pharmaproduzenten ist, dass die Software und Dokumentation den strengen Auflagen der amerikanischen Gesundheitsbehörde entsprechen. Medikamentenhersteller erhalten so zuverlässig und validierbar einen statistisch relevanten Überblick über Größe, Form und die Materialzusammensetzung der Mikrometerpartikel ab 2µm. Das System ist eine hervorragende Ergänzung zu bereits etablierten Techniken, die nur die Elementzusammensetzung der Partikel bestimmen können, da es erstmals die automatisierte Identifizierung von organischen und anorganischen Verbindungen bis zu einer Auflösung von 1µm zielsicher ermöglicht. rap.ID Particle Systems führt einen umfassenden Service zur Durchführung von Partikelstudien, Troubleshootinganalysen aber auch zum Support und Schulung der Anwendung der Particle Explorer Technologie durch. Dr. Michael Niemann, aus der Abteilung Drug Delivery bei Boehringer Ingelheim kommentiert: "Wir lernten die Leistungsfähigkeit des Systems durch die von rap.ID erfolgreich durchgeführten Partikelanalysestudien kennen. Die Möglichkeit, große Partikelanzahlen mit hoher Zuverlässigkeit automatisiert charakterisieren zu können, hat für uns den Ausschlag für die Entscheidung gegeben." Durch die enge Vernetzung von Analysegerät, Beratung und Schulung können die Kunden rasch und unkompliziert direkt die Ergebnisse der Partikeluntersuchung im Produktionsalltag generieren und nutzen.

Gerade die ersten Anwendungen bei den stark wachsenden, modernen Produkten wie Biopharmazeutika und Inhalativa ist für rap.ID ein weiterer wichtiger Schritt zur Etablierung seiner fortschrittlichen Partikelmesstechnik in der pharmazeutischen Industrie.

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