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Max Planck Institut nimmt Waters Synapt High Definition MS System in Empfang

Neue Technologie soll Forschungsprogramme im Bereich neurodegenerativer Erkrankungen unterstützen

17.01.2007

Die Waters Corporation gab bekannt, dass das Max Planck Institut für Biochemie seine Forschungen auf dem Gebiet neurodegenerativer Erkrankungen durch Einbeziehung eines Waters® Synapt High Definition MS(TM) (HDMS) Systems in seinen Bestand von Forschungstechnologien stärken will. Das Gerät soll zur Untersuchung der Rolle von Proteinen bei der Verursachung von Erkrankungen wie Chorea Huntington eingesetzt werden, die durch Proteinaggregation hirnschädigend wirken.

Dr. Manajit Hayer-Hartls Forschungen konzentrieren sich auf das Verständnis der Mechanismen, nach denen molekulare Chaperonen als Mediatoren bei der Proteinfaltung agieren und Missfaltungen inhibieren, wie sie bei neurodegenerativen Erkrankungen auftreten. Das Synapt System soll die an solchen Erkrankungen beteiligten großen Proteinkomplexe und die Zusammensetzung ihrer Untereinheiten analysieren. Direktor Prof. Ulrich Hartl Hartl und Dr. Hayer-Hartl erwarten von dem Synapt System tiefere Einblicke in die Abläufe von Proteinfaltung, Assemblierung und Aggregation, weil es sie in die Lage versetzt, anhand von Konformationsdifferenzen Zwischenschritte zu erkennen, zu identifizieren und zu charakterisieren. Dies war mit der bisherigen Technologie nahezu unmöglich.

"Wir werden in Kombination mit Wasserstoff/Deuteriumaustausch-Technologie die Faltungs- und/oder Aggregationswege in Gegenwart und bei Fehlen von Chaperonsystemen verfolgen. Die Triwave Technologie des Synapt Systems zur mobilitätsbasierenden Ionenseparation wird es uns erlauben, die uns interessierenden Proteine detaillierter zu charakterisieren, als es mit jedem anderen derzeit verfügbaren Massenspektrometrie-System möglich wäre", erklärte Dr. Hayer-Hartl.

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