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Technologie- und Edelmetalle aus Reststoffen zurückgewinnen

TU Freiberg Ausgründung "RMF Tech" nominiert für europäischen Start-up-Preis der Circular Economy

10.09.2019

Luisa Maria Dietrich

Das Gründerteam der RMF Tech Gmbh i.G.: (v.l.) Robin Hofmann, Christina Thölke, Radek Vostal und Martin Reiber

Das Start-up RMF Tech GmbH i.G. der Technischen Universität Bergakademie Freiberg hat sich erfolgreich für den Green Alley Award 2019 beworben und gehört zu den 6 Finalisten von 274 Bewerbern aus ganz Europa. Das junge Start-up steht kurz vor dem Markteintritt und ist eine Ausgründung aus dem Institut für Technische Chemie an der TU Freiberg. Die Geschäftsidee ist eine einzigartige Technologie, die es ermöglicht, Metalle wie Indium, Gallium, Germanium aus Reststoffen zu extrahieren und diese wiederum dem Markt in Handelsqualität zur Verfügung zu stellen. Die dadurch ermöglichte Schließung der Rohstoffkreisläufe kann künftig einen bedeutenden Beitrag zur Circular Economy in Europa leisten.

Das Gründerteam hat sich im Juni 2019 mit der RMF-Technologie und dem Geschäftsmodell für die Vergabe des Green Alley Awards beworben. Initiiert wurde der Preis durch die Landbell Group, ein internationaler Umweltdienstleister und Berater für Compliance in den Bereichen Umwelt und Chemikalien, die ihn 2014 ins Leben ruf. Starke Partner wie Seedmatch, Deutschlands Crowdfunding-Pionier für Startup-Investments, unterstützen den Green Alley Award und damit die Förderung nachhaltiger Geschäftsideen.

Ziel des Wettbewerbs und der Verleihung des Green Alley Awards ist die Auszeichnung von Start-ups, die vielversprechende Lösungen in den Bereichen Recycling, Digital Circular Economy und Abfallvermeidung gefunden haben und kurz vor Markteintritt stehen oder sich bereits in der Wachstumsphase befinden.

Am 17. Oktober wird das Team von RMF die Technologie und das Geschäftsmodell einer Jury in Berlin vorstellen.

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