24.02.2020 - BASF SE

BASF will mehr Frauen in Führungspositionen

Bis 2030 will BASF den Anteil weiblicher Führungskräfte weltweit auf 30 Prozent steigern. Ende 2019 lag der Anteil von Frauen in Führungspositionen bei 23,0 Prozent (2018: 21,7 Prozent). Im Jahr 2015 hatte sich BASF das Ziel zur Erhöhung des Anteils weiblicher Führungskräfte auf 22 bis 24 Prozent bis zum Jahr 2021 gesetzt und dieses Ende 2019 vorzeitig erreicht.

Das Ziel zur Förderung einer ausgewogeneren Geschlechterbalance im Führungsteam soll für die BASF-Gruppe weltweit und die Führungsebenen insgesamt erreicht werden. Hierzu bezieht BASF die Führungsebenen in allen Ländern ein, in denen sie tätig ist, und reflektiert damit den globalen Ansatz bei der Führungskräfteentwicklung. Ein besonderes Augenmerk richtet BASF auf die drei Ebenen unterhalb des Vorstands. Als Multiplikatoren tragen diese Führungskräfte überdurchschnittlich stark zur weiteren Entwicklung einer vielfältigen Unternehmenskultur bei. Diese hilft BASF, als Arbeitgeber für alle attraktiv zu sein. Auf den drei Ebenen unterhalb des Vorstands liegt der Anteil weiblicher Führungskräfte bei 15,8 Prozent (Stand 31.12.2019).

„Uns geht es darum, Frauen und ihre Fähigkeiten im Führungsteam von BASF stärker einzubinden. Als forschungsgetriebenes Unternehmen wissen wir um den Wert vielfältiger Denk- und Arbeitsweisen. Durch unterschiedliche Perspektiven entstehen innovative Ideen und Lösungen für unsere Kunden“, sagt Dr. Martin Brudermüller, Vorstandsvorsitzender der BASF SE.

Das neue Ziel leistet auch einen Beitrag zur Umsetzung der Unternehmensstrategie, die auf profitables Wachstum und die Schaffung von Mehrwert für die Gesellschaft abzielt.

Maßnahmen zur Zielerreichung

Dem neuen Ziel sind alle Führungskräfte der BASF verpflichtet. Die frühzeitige Erkennung, Nominierung und Entwicklung weiblicher Talente sowie eine langfristige Nachfolgeplanung sollen zur Erreichung des Ziels beitragen. Der größte Teil der Führungspositionen wird bei BASF aus den eigenen Reihen besetzt. BASF unterstützt Nachwuchsführungskräfte mit individuellen Mentoring- und Trainingsprogrammen.

Seit 2016 ist das Unternehmen Mitglied der deutschlandweiten „Initiative Chefsache“. Das Netzwerk von Führungskräften aus Wirtschaft, Wissenschaft, öffentlichem Sektor und Medien verfolgt das Ziel, gesellschaftlichen Wandel anzustoßen, um unter anderem den Anteil weiblicher Führungskräfte in Deutschland zu erhöhen.

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