Ölkonzern BP will weltweit 10.000 Jobs streichen
Überproportional betroffen sei die Führungsebene
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(dpa) Der Ölkonzern BP will weltweit 10.000 Stellen streichen. Das teilte das Unternehmen am Montag in London mit. Die Stellenkürzungen sollen ausschließlich in der Verwaltung vorgenommen werden. Überproportional betroffen sei dabei die Führungsebene, so die Mitteilung des Konzerns. Ein Drittel der Gruppenleiter soll gehen. An welchen Standorten die Jobs wegfallen sollen, gab BP zunächst nicht bekannt. Weltweit hat der Konzern 70.000 Mitarbeiter.
Die Stellenkürzungen sollen ausschließlich in der Verwaltung vorgenommen werden. Überproportional betroffen sei dabei die Führungsebene, so die Mitteilung des Konzerns. Ein Drittel der Gruppenleiter soll gehen (Symbolbild).
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Zudem sollen leitende Mitarbeiter in diesem Jahr keine Gehaltserhöhungen bekommen. Auch die Auszahlung von Boni sei sehr unwahrscheinlich. Die Kürzungen seien Teil eines größeren Plans, um das Unternehmen «integrierter, flacher und kleiner» zu machen, hieß es in der Mitteilung.
BP musste im ersten Quartal dieses Jahres durch den Ölpreisverfall und die gesunkene Nachfrage im Zuge der Coronavirus-Pandemie bereits heftige Gewinneinbußen hinnehmen. Anders als der Konkurrent Shell hatte sich BP trotzdem dagegen entschieden, die Ausschüttung an Anteilseigner zu kappen.