Foeth erwirbt ein italienisches Unternehmen und stärkt damit seine Position als Händler für gebrauchte Prozessanlagen
Gebrauchten Maschinen ein zweites Leben schenken
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Foeth gibt die Übernahme des italienischen Maschinenhändlers Intimac bekannt und stärkt damit seine Position als europäischer Marktführer für überholte Prozess-, Formulierungs- und Verpackungsmaschinen für die Pharma-, Chemie-, Recycling- sowie Lebens- und Futtermittelindustrie. Nach dieser Übernahme bietet Foeth Maschinen für die gesamte pharmazeutische Wertschöpfungskette an: von der Produktion bis zur Formulierung und Verpackung von Medikamenten. Foeth ist entschlossen, die Industrie dazu herauszufordern, zunehmend zirkulär zu arbeiten.
Ganz gleich, wie sich die Welt verändert, die Industrie wird immer Rohstoffe mischen, mahlen, trocknen und zu Endprodukten verpacken müssen. Diese Maschinen können daher oft wiederverwendet werden, auch über verschiedene Branchen hinweg. Seit 1908 gibt Foeth solchen Prozess- und Verpackungsmaschinen ein zweites Leben bei neuen Endnutzern. Mit seinem unternehmerischen und pragmatischen Ansatz, der in familiären Werten verwurzelt ist, hat sich Foeth zum europäischen Marktführer entwickelt, der mehr als 2.800 Maschinen auf Lager hat und jährlich rund 1.000 Maschinen verkauft.
Gebrauchten Maschinen ein zweites Leben schenken
Foeth beobachtet ein wachsendes Angebot an gebrauchten, überflüssigen Maschinen in den Niederlanden und in ganz Europa, da Geschäftsbereiche geschlossen oder die Produktion verlagert werden. Der Geschäftsführer von Foeth, Michiel Schreurs, erklärt: "Die Unternehmen sind sich oft nicht bewusst, dass ihre Maschinen wiederverwendet werden können, auch in anderen Branchen, und dass ihr Verkauf zur noch jungen Kreislaufwirtschaft beiträgt."
Sergio Ferretto Clementi, CEO von Intimac: "Indem wir uns mit Foeth zusammenschließen, können wir immer mehr Industrieunternehmen davon überzeugen, Kreislaufwirtschaft zu betreiben und ihre Emissionen durch den Einsatz aufgearbeiteter Maschinen zu reduzieren." Durch den Einsatz einer generalüberholten Maschine werden die CO₂-Emissionen vermieden, die bei der Herstellung einer neuen Maschine anfallen: durchschnittlich 4,4 Tonnen CO₂ (dies entspricht den durchschnittlichen jährlichen CO₂-Emissionen von drei Haushalten durch die Nutzung ihres Autos).
Foeth gibt überholten Maschinen ein zweites Leben und verkauft diese unter anderem an KMU und innovative Start-ups und Scale-ups. Immer mehr Unternehmen benötigen schnell und kostengünstig Prozess- und Verpackungsmaschinen, um zum Beispiel neue Produkte zu testen oder die Produktion zu steigern. Mehrere Unternehmen haben ihre ersten Maschinen bei Foeth gekauft, darunter Those Vegan Cowboys, de Vegetarische Slager, SeaO2 und Protix.
Professionalisierung des traditionellen Marktes für überholte Maschinen
Das Geschäftsmodell von Foeth ist zukunftssicher, professionell und skalierbar. Deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um neben dem organischen Wachstum auch durch gezielte Akquisitionen zu expandieren. Die Übernahme von Intimac durch Foeth ist die erste ihrer Art in einem noch traditionellen Markt für gebrauchte Prozess- und Verpackungsmaschinen. Der Markt stützt sich immer noch auf persönliche Netzwerke und hinkt in Sachen Digitalisierung und E-Commerce hinterher. Foeth ist dabei, den Sektor zu erneuern und zu professionalisieren, so dass mehr Unternehmen dazu herausgefordert werden können, zirkulär zu arbeiten. Nach dieser Übernahme wird Foeth weiterhin nach Möglichkeiten suchen, um seine Reichweite und seinen Einfluss zu vergrößern.
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