Gas-Deal zwischen BP und RWE in Ägypten bleibt
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(dpa) Der britische Energiekonzern BP hält trotz des Verkaufs von Öl- und Gaskonzessionen in der ägyptischen Wüste an seinem Vertrag mit RWE Dea in Ägypten fest. «Bei dem Verkauf an Apache geht es nur um die Konzessionen von BP in der westlichen Wüste, die BP-Aktivitäten im Nildelta und die mit der deutschen RWE-Tochter vereinbarten Pläne für die Förderung von Gas an der ägyptischen Mittelmeerküste blieben davon unberührt», sagte Mohammed Abu Bascha, Ökonom der ägyptischen Investmentbank EFG-Hermes, am Mittwoch in Kairo. Auch für die ägyptische Seite ändere sich durch diesen Verkauf nichts.
BP hatte am Dienstag bekanntgegeben, dass der Konzern für sieben Milliarden Dollar Öl- und Gasfelder in den USA, in Kanada sowie in Ägypten an die US-Firma Apache verkauft. Mit dem Erlös will er für die Schäden bezahlen, die durch die Ölpest im Golf von Mexiko entstanden sind. Die RWE Dea AG und BP hatten erst am vergangenen Montag bekanntgegeben, dass sie mit der ägyptischen Regierung Verträge über die Erschließung von zwei großen Gasvorkommen im Mittelmeer unterzeichnet haben. Die Förderung dort soll 2014 beginnen. BP hält als Betriebsführer einen Anteil von 60 Prozent, RWE Dea 40 Prozent. Die Gesamtinvestitionen werden auf neun Milliarden Dollar geschätzt.
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