Evonik plant Kapazitätserweiterung in der Isophoronchemie

Produktionsstart voraussichtlich in 2013

17.12.2010 - Deutschland

Evonik Industries beabsichtigt, eine neue Anlage zur Herstellung von Isophoron und Isophorondiamin zu bauen. Die Wahl des Standorts wird derzeit geprüft. Bei der Entscheidung, an welchem Standort die neue Produktionsanlage gebaut werden soll, spielen sowohl wirtschaftliche als auch marktstrategische Faktoren eine wichtige Rolle. Die Geschäftsführung der Evonik Degussa GmbH hat jetzt der Planung der Anlage, die 2013 in Betrieb gehen soll, zugestimmt.

„Die Isophoronchemie zählt zum Kerngeschäft von Evonik. Der Markt für Isophoron und die Folgeprodukte wächst beständig und hat sich auch in der Wirtschaftskrise als robust erwiesen. Deshalb wollen wir mit der Kapazitätserweiterung unsere Markt- und Technologieführerschaft nachhaltig stärken“, begründet Klaus Engel, Vorsitzender des Vorstands von Evonik Industries.

Mit dem geplanten Bau der World-Scale-Anlage, die dem neuesten Stand der Technik entsprechen wird, reagiert Evonik auf die steigende Nachfrage seiner Kunden aus zahlreichen Anwenderindustrien. Darüber hinaus schafft das Unternehmen durch die Investition die Voraussetzung für einen später möglichen weiteren Ausbau im Bereich der Isophoronchemie.

„Wir wollen den Erwartungen unserer Kunden hinsichtlich Kosten und geographischer Nähe bestmöglich gerecht werden“, so Gerd Brand, Leiter des Geschäftsgebietes Crosslinkers. „Daher werden insbesondere attraktive Investitionsbedingungen in Südostasien und China geprüft und finden Berücksichtigung in unseren Plänen.“ Derzeit produziert Evonik an den Standorten Herne und Marl (Deutschland), Antwerpen (Belgien) sowie in Mobile (Alabama, USA).

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