Verfahren zur zerstörungsfreien Prüfung von Solarzellen und -modulen

08.04.2013 - Deutschland

Die Technische Hochschule Wildau erforschte ein Verfahren zur zerstörungsfreien Prüfung von teil- bzw. fertig prozessierten Solarzellen. Im Vordergrund des Interesses der Wissenschaftler stand die möglichst frühzeitige Erkennung von Fehlern bei der Herstellung von Solarzellen bzw. -modulen. Dadurch können Korrekturmaßnahmen eingeleitet werden, ehe weitere Produktionskosten entstehen.

Das Verfahren basiert auf der berührungslosen Messung der magnetischen Feldverteilung von Fotoströmen im Bereich von Nano-Tesla. Mittels dieser extrem rauscharmen Detektion können unter anderem elektronische und Kontaktierungsfehler sowie Fabrikationsfehler ermittelt werden.

Die Technische Hochschule Wildau stellt nun einen Demonstrator vor, der die flächenhafte Diagnose von Solarzellen bzw. -modulen mit Abmessungen bis in den Quadratmeterbereich nachweist. Der Demonstrator dient als Ausgangspunkt sowohl für die Entwicklung entsprechender Prüfeinrichtungen der In-Line-Produktionskontrolle als auch für die Entwicklung von FuE-Geräten.

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