Novartis will auch Generika-Hersteller 1A Pharma und Eon Labs kaufen
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(dpa-AFX) Die Verhandlungen zwischen den Eignern des Holzkirchener Generika-Herstellers Hexal, Thomas und Andreas Strüngmann, und dem Schweizer Pharma-Konzern Novartis umfassen einem Pressebericht zufolge mehr Firmen als bisher bekannt ist. Nach Informationen der Tageszeitung "Die Welt" geht es in den Gesprächen nicht nur um die Hexal AG, sondern auch um die Übernahme der Nummer 14 auf dem deutschen Generika-Markt: die 1A Pharma aus Oberhachingen. Das Strüngmann-Unternehmen erzielte im letzten Jahr einen Umsatz von rund 50 Millionen Euro.
Zudem wollten die Schweizer auch den US-Generika-Hersteller Eon Labs übernehmen. Die Strüngmann-Brüder halten mittelbar die Mehrheit an dem US-Konzern, der in New York gelistet ist. Die Börse bewertet Eon Labs derzeit mit rund zwei Milliarden US-Dollar. Demnach dürfte sich auch der Verkaufspreis auf bis zu 4,5 Milliarden Euro erhöhen, den die Schweizer auf den Tisch legen müssten. Kein Bestandteil der Verhandlungen soll allerdings der Hersteller für verschreibungsfreie Produkte (OTC), Siemens & Co. GmbH, sein.
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