Berufsgenossenschaften: Internationale Stoff-Grenzwerte helfen bei Gefährdungsbeurteilung
Anzeigen
Das Gefahrstoffinformationssystem GESTIS der Berufsgenossenschaften umfasst seit neuestem auch eine Datenbank mit internationalen Chemikalien-Grenzwerten. Sie soll helfen, das Gefährdungspotenzial von Stoffen zu beurteilen. Die englischsprachige Datenbank beim Berufsgenossenschaftlichen Institut für Arbeitsschutz (BGIA) kann kostenlos abgefragt werden.
Grenzwerte für Gefahrstoffe an Arbeitsplätzen werden in vielen Staaten aufgestellt. Arbeitsplatzgrenzwerte anderer Länder liefern wichtige Hinweise auf die Gefährlichkeit von Chemikalien, insbesondere dort wo ein deutscher Grenzwert fehlt. Damit sind sie ein Hilfsmittel für den Unternehmer, der gesetzlich verpflichtet ist, durch eine Gefährdungsbeurteilung im Betrieb zu ermitteln, welche Maßnahmen des Arbeitsschutzes erforderlich sind.
"GESTIS International limit values for chemical agents" enthält aktuelle Arbeitsplatzgrenzwerte für mehr als tausend Substanzen; faserförmige Stoffe wie Asbest sollen folgen. Die Grenzwerte stammen aus neun europäischen Ländern und den Vereinigten Staaten. Auch Grenzwerte, die die Europäische Union festgelegt hat, sind hier zu finden. Als Suchkriterium bei der Recherche empfiehlt sich der internationale Bezeichnungsstandard für chemische Stoffe, die CAS-Nummer, als einheitliche und eindeutige Stoffbezeichnung. Experten aus zehn europäischen und amerikanischen Arbeitsschutzinstituten haben die Datensammlung erarbeitet; die Pflege liegt beim BGIA.
Meistgelesene News
Organisationen
Weiterführender Link
Weitere News aus dem Ressort Politik & Gesetze
Holen Sie sich die Chemie-Branche in Ihren Posteingang
Mit dem Absenden des Formulars willigen Sie ein, dass Ihnen die LUMITOS AG den oder die oben ausgewählten Newsletter per E-Mail zusendet. Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Die Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten durch die LUMITOS AG erfolgt auf Basis unserer Datenschutzerklärung. LUMITOS darf Sie zum Zwecke der Werbung oder der Markt- und Meinungsforschung per E-Mail kontaktieren. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit ohne Angabe von Gründen gegenüber der LUMITOS AG, Ernst-Augustin-Str. 2, 12489 Berlin oder per E-Mail unter widerruf@lumitos.com mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Zudem ist in jeder E-Mail ein Link zur Abbestellung des entsprechenden Newsletters enthalten.
Meistgelesene News
Weitere News von unseren anderen Portalen
Zuletzt betrachtete Inhalte
Neue Solartechnik kann die Hitze und den Druck aufnehmen - Neues Material und Herstellungsverfahren zur Nutzung der Sonnenwärme
Architekten der Nanowelt - European Research Council fördert Erforschung von Nano-Architekturen
Sachtleben kündigt Preiserhöhungen für BLANC FIXE Produkte an
Celanese unterzeichnet Vertrag mit Daicel und Polyplastics über Verkauf des Topas®-COC-Geschäfts
Start-ups in Hamburg: Fachkräftemangel bremst Wachstum - Zufriedenheit mit Gründerstandort Hamburg grundsätzlich hoch
Chemiker der TU Chemnitz stellen hochexplosive Stickstoff-Verbindung her: Tetraazidomethan - Ein Lücke in der Gruppe der Azide ist geschlossen