LANXESS gibt Geschäft mit Chemikalien für die Textilverarbeitung ab

LANXESS-Geschäft mit Textilchemikalien wird von niederländischem Investor Egeria und Management der Business Unit übernommen

14.11.2006

LANXESS trennt sich von seinem Geschäft mit Chemikalien für die Textilverarbeitung. Dabei übernehmen der niederländische Investor Egeria und Management der Business Unit alle Aktivitäten der Business Unit Textile Processing Chemicals (TPC) außerhalb von Nordamerika mit einem Umsatz von rund 130 Millionen Euro und 330 Mitarbeitern. Für die Aktivitäten von TPC in Nordamerika werden andere Optionen geprüft. Der Kaufvertrag mit Egeria wurde unterzeichnet. Der Kaufpreis beträgt 54 Millionen Euro. Es wird erwartet, dass die Transaktion bis zum Jahresende abgeschlossen sein wird.

LANXESS hatte auf der Hauptversammlung im Mai 2006 seine Absicht zur Abgabe dieses Geschäftsbereiches angekündigt. LANXESS sehe sich aufgrund der Größe des Geschäfts nicht in der Lage, eine wesentliche Rolle bei der globalen Marktkonsolidierung in der Textilchemie-Branche zu spielen. Das bedeute, dass für die Business Unit unter dem Dach von LANXESS keine langfristige Zukunft gesichert werden könne.

Die Business Unit TPC beschäftigt weltweit rund 380 Mitarbeiter und hat einen Umsatz von 150 Millionen Euro. Im Zuge des zweiten Restrukturierungspaketes hatte LANXESS die Schließung des US-Standortes Wellford (South Carolina) angekündigt. Bei der Evaluierung von Zukunftsperspektiven für die Business Unit Textile Processing Chemicals haben sich für das Nordamerika-Geschäft jedoch auch andere Möglichkeiten eröffnet.

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