BASF erweitert Forschungslabor im indischen Thane und startet Programm zur Förderung der Wissenschaft in Indien

Neues Labor bietet zusätzliche Möglichkeiten für die Synthese organischer Verbindungen

31.01.2008

Mit einem wissenschaftlichen Symposium eröffnet die BASF an ihrem indischen Standort Thane bei Mumbai ein neues Forschungslabor und feiert gleichzeitig die Gründung des "BASF Indo-German R&D Fund". In dem neuen Labor, dem so genannten Kilogramm-Labor für die Synthese organischer Verbindungen, wird im Maßstab bis 50 Liter gearbeitet. Mit dieser neuen Größenordnung zwischen Laborversuch und Produktion ergänzt das Labor den internationalen Forschungsverbund des Chemie-Unternehmens.

Während der Eröffnungszeremonie startet die BASF auch ihren "Indo-German R&D Fund", der in den kommenden Jahren wissenschaftliche Konferenzen fördern und Doktorarbeiten an herausragenden indischen Forschungsinstituten unterstützen wird. Der Fond wird anfänglich mit 280.000 Euro ausgestattet. Als erste Institution erhält der "National Organic Symposium Trust", der in Indien jedes Jahr internationale Konferenzen auf höchstem Niveau durchführt, eine Spende von 25.000 Euro.

"Mit unseren Forschungslabors in Thane sind wir am dynamischen Wissenschaftsstandort Indien präsent. Die BASF folgt ihrer Strategie, neben der Stärkung der Forschungseinrichtungen in Ludwigshafen auch an internationalen Hot-spots Forschungskapazitäten zu erweitern und mit exzellenten Wissenschaftlern vor Ort zusammenzuarbeiten", betont Dr. Andreas Kreimeyer, Mitglied des Vorstands und Sprecher der Forschung, der mit seinem Besuch in Indien die Bedeutung des Engagements unterstrich.

"Der Kilo-Maßstab ist für uns etwas Neues. Mit der Erweiterung in Thane haben wir zusätzliche Möglichkeiten für organische Synthesen im Maßstab von 10 bis 100 Kilogramm aufgebaut, die wir im Forschungsverbund der BASF sonst nicht haben", berichtet Dr. Kai Exner, der die Forschungseinrichtungen der BASF in Thane leitet. So forscht BASF in Indien beispielsweise im Verbund mit Kollegen in Ludwigshafen an ionischen Flüssigkeiten und Vorstufen für die Entwicklung von Energiespeichermedien. Daneben wird in Kooperation mit BASF-Forschern in den USA an der Optimierung von Katalysatoren für die Herstellung von Polyolefinen gearbeitet.

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