BASF stärkt ihr Automobilgeschäft in Indien

Produktionskapazitäten der Coatings-Betriebe in Mangalore sowie der Katalysatoren-Anlage in Chennai werden ausgebaut

08.05.2008

Die BASF verstärkt ihr Angebot für die Automobilindustrie auf dem indischen Markt mit Investitionen in Produktion und Entwicklung. So wird die BASF an ihrem Produktionsstandort in Thane eine Anlage für die Herstellung (Compoundieranlage) von technischen Kunststoffen bauen. Diese soll im zweiten Halbjahr 2009 die Produktion aufnehmen. Technische Kunststoffe werden unter anderem im Automobilbau sowie für elektrische und elektronische Teile verwendet.

Die BASF hat darüber hinaus ein Labor für rechnergestützte Entwicklung (englisch: CAE = Computer-aided engineering) in Thane eröffnet, in dem Ingenieure in enger Zusammenarbeit mit Kunden Anwendungen für technische Kunststoffe entwickeln und verbessern. "Die neueste CAE-Technologie zählt zu den Kernkompetenzen der BASF auf dem Gebiet der technischen Kunststoffe", sagt Hermann Althoff, Leiter Engineering Plastics in der Region Asien-Pazifik. "Mit diesem Service für unsere Kunden ergänzen wir das Produktangebot unserer Compoundieranlage. Das ist ein weiterer Meilenstein beim Ausbau unseres Geschäfts für technische Kunststoffe in Indien."

Darüber hinaus baut die BASF in Mangalore seit Februar 2008 ein neues Farblabor für Autoreparaturlacksysteme auf und erweitert bis Ende 2008 ihre Anlage zur Produktion von Elektro-Tauchlacken. Bis Anfang 2009 verdreifacht die BASF in Chennai die Produktionskapazität ihrer Anlagen für Automobilkatalysatoren. Dies hatte die BASF bereits im August 2007 mitgeteilt.

"Der Automobilbereich ist eine der wichtigsten Branchen der BASF und unsere zweitgrößte Umsatzquelle nach der Chemiebranche", erklärt Dr. Wolfgang Hapke, Leiter Geschäftsentwicklung der BASF-Region Asien-Pazifik. "Im Jahr 2007 stammten rund 13% des gesamten Umsatzes der BASF in Höhe von 58 Milliarden EUR aus dem Automobilgeschäft."

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