Materialeinsatz und Kosten von Elektroantrieben senken

Deutscher Gründerpreis für TUM-Ausgründung DeepDrive

15.09.2026
Franziska Krug

Bereits im Juni gehörte DeepDrive zu den drei Finalisten des TUM Presidential Entrepreneurship Award, der besonders vielversprechende wissenschaftsbasierte Ausgründungen würdigt

Die TUM-Ausgründung DeepDrive ist mit dem Deutschen Gründerpreis 2026 in der Kategorie „Aufsteiger“ ausgezeichnet worden. Das Unternehmen hat eine neuartige Elektromotor-Technologie entwickelt, die Elektrofahrzeuge effizienter, ressourcenschonender und kostengünstiger machen soll. DeepDrive wurde von Absolventen der Technischen Universität München (TUM) gegründet.

Eine Hürde der Mobilitätswende sind nach wie vor die Reichweiten und die Kosten von Elektroautos. DeepDrive hat deshalb eine neue Motorkonstruktion mit einem Doppelrotor entwickelt, die lange als nicht realisierbar galt. Mit der Technologie kann eine höhere Drehmomentdichte erreicht werden, größere Mengen an Material können eingespart werden. So will das Start-up die Antriebe von Elektroautos effizienter und kostengünstiger machen.

Sechs der sieben Gründer haben an der TUM Maschinenwesen, Elektrotechnik oder Management & Technology studiert. Zusammengefunden haben sie im TUfast Racing Team , in dem Studierende eigene Autos für die Rennen der internationalen Formula Student konstruieren. DeepDrive wurde in mehreren UnternehmerTUM- Programmen gefördert.

Bereits im Juni gehörte DeepDrive zu den drei Finalisten des TUM Presidential Entrepreneurship Award, der besonders vielversprechende wissenschaftsbasierte Ausgründungen würdigt. Die Jury hob das Potenzial der Technologie hervor, Reichweite und Wirtschaftlichkeit von Elektrofahrzeugen zu verbessern.

Mit dem Deutschen Gründerpreis erhält DeepDrive nun eine weitere bedeutende Auszeichnung. In der Kategorie „Aufsteiger“ werden junge Unternehmen geehrt, die mit innovativen Geschäftsideen bereits erfolgreiche Schritte im Markt gemacht haben und weiteres Wachstumspotenzial erkennen lassen. Die Auszeichnung unterstreicht zugleich die Stärke des Innovationsökosystems rund um die TUM, an der im vergangenen Jahr 115 Unternehmen gegründet wurden.

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