Netzwerk Innovative Werkstoffe wird eingetragener Verein

Gründungsmitglieder entscheiden über Satzung und Vorstand

21.02.2011 - Deutschland

Aus dem im Juni 2010 im Rahmen des "materials day" in Köln als Interessenverband gegründeten "Netzwerk Innovative Werkstoffe" ist ein eingetragener Verein geworden. In der öffentlichen Gründungsversammlung verabschiedeten insgesamt 31 Gründungsmitglieder des Vereins die Satzung und wählten ihren Vorstand.

Vorstand und Gründungsmitglieder

Der gewählte Vorstand besteht aus fünf Mitgliedern:

  • Dr. Ernst Grigat, Currenta GmbH & Co. OHG, Leverkusen (Vorsitzender);
  • Peter Pape, 3M Deutschland GmbH, Neuss (Stellv. Vorsitzender u. Schatzmeister);
  • Dr. Roman Milczarek, TMD Friction Holdings GmbH, Leverkusen (Schriftführer);

sowie den Beisitzern:

  • Prof. Dr. Dr. Alexander Prange, Hochschule Niederrhein, Krefeld
  • Dr. Hans Rafael Winkelbach, Momentive Performance Materials GmbH, Leverkusen.

Zu den Vereinsmitgliedern der ersten Stunde gehören nicht nur Großunternehmen wie 3M, Momentive und Currenta, sondern auch bereits zahlreiche kleine und mittelständische Firmen. Dazu zählen etwa der Kunststoffspezialist BARLOG plastics GmbH aus Overrath, die polyMaterials AG, ein F&E-Dienstleister für Polymere und Polymerverarbeitung aus dem CHEMPARK in Leverkusen, der Maschinenhersteller ENTEX Rust & Mitschke GmbH aus Bochum oder die F.A. Kruse jun. GmbH, ein Logistikanbieter aus Leverkusen. Weitere Gründungsmitglieder sind akademische Partner, etwa vom Deutschen Textilforschungszentrum Nord-West sowie der FH Köln, Campus Leverkusen. Ebenso sind die Wirtschaftsförderungsgesellschaften aus Krefeld, Leverkusen und Neuss sowie die Wirtschaftsförderung der Stadt Dormagen vertreten.

Ziele des Vereins

Der Verein "Netzwerk Innovative Werkstoffe e.V." will den gemeinsamen wirtschaftlichen Erfolg seiner Partner fördern und zugleich die ökonomische Attraktivität des Rheinlands speziell auf dem Werkstoffgebiet steigern. Dies gilt gleichermaßen für produzierende Unternehmen, Dienstleister und Partner aus Forschung und Entwicklung. Ausgehend von Leverkusen als Keimzelle soll so der Grundstein gelegt werden für Kooperationen von Wirtschaft und Wissenschaft sowie industriellen Neuansiedlungen in der Region.

Zentrale Anliegen des Netzwerks sind dabei:

  • Die Profilierung des Rheinlands als Kompetenzschwerpunkt für innovative Werkstoffe entlang der gesamten Wertschöpfungskette;
  • Die Förderung von synergistischen Kooperationen im Bereich innovative Werkstoffe mit dem Ziel einer beschleunigten Umsetzung von Innovationen in marktfähige Produkte und eines verbesserten Marktzugangs;
  • Die Steigerung der Attraktivität des Rheinlands für Unternehmens-Neuansiedlungen bzw. Investitionen im Bereich innovative Werkstoffe;
  • Die sukzessive Erweiterung des Netzwerks durch Anbindung an Nachbarregionen und Netzwerke mit gleicher oder

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