Solvay verkauft Kältemittel- und Pharmaaerosol-Geschäft

05.02.2015 - Deutschland

Solvay hat vereinbart, die in Deutschland ansässigen Geschäftsfelder für Kältemittel und Treibmittel für Arzneimittelsprays an das japanische Unternehmen Daikin zu verkaufen. Hintergrund ist die Ausrichtung von Solvay Special Chemicals auf ausgewählte Marktsegmente für Fluorspezialitäten und hochreine Chemikalien.

Die Global Business Unit (GBU) Special Chemicals wird dabei alle Geschäftsfelder am Standort Frankfurt veräußern. Rund 75 Mitarbeiter werden zu Daikin wechseln. Der Abschluss der Transaktion unterliegt den üblichen Closing-Bedingungen, u. a. der wettbewerbsrechtlichen Genehmigung in Deutschland und Österreich.

„Die vergangenen 18 Monate haben gezeigt, dass Solvay Special Chemicals bei der Umsetzung der neuausgerichteten Wachstumsstrategie gute Fortschritte gemacht hat. Wir werden auch weiterhin unser Portfolio prüfen und uns auf Märkte fokussieren, die ausgeprägtes Know-how erfordern. Wir werden Innovationen weiter vorantreiben und uns gemeinsam mit unseren Partnern als Nischen-Player weiterentwickeln“, sagte Bernd Wilkes, Leiter der Solvay-GBU Special Chemicals.

Dem Verkauf der Geschäftsfelder in Frankfurt war der Ausstieg aus den Life-Science-Aktivitäten im Jahr 2013 vorangegangen. Seitdem fokussiert sich Solvay Chemicals auf Fluorspezialitäten - mit einer neuen Anlage in Bad Wimpfen, die Hersteller von Pflanzenschutzmitteln versorgt, sowie der Erweiterung der Produktionskapazität in China, um das starke Wachstum der Elektronikindustrie zu unterstützen. Vor kurzem hat die GBU mit der Übernahme des deutschen Unternehmens Flux Schweiß- und Lötstoffe sein Know-how und Produktsortiment an Flussmitteln für das Aluminiumlöten gestärkt.

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