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Kapazität der LANXESS-Membranproduktion verdoppelt

03.08.2017

Der Spezialchemie-Konzern LANXESS hat wie angekündigt zur Jahresmitte 2017 seine Membrankapazität verdoppelt. „Wir haben die Kapazität unserer Anlage in Bitterfeld ausgeweitet, um die weiter steigende Nachfrage nach Membranelementen für die Umkehrosmose zu bedienen. Damit werden wir auch für Großabnehmer als Lieferant noch attraktiver“, sagt Jean-Marc Vesselle, Leiter des Geschäftsbereichs Liquid Purification Technologies bei LANXESS.

Der Markt für Umkehrosmose-Membranelemente wird nach aktueller Einschätzung auch in den kommenden Jahren mit jährlich zehn Prozent (CAGR 2015-2020) überdurchschnittlich stark wachsen. LANXESS hatte aufgrund der bereits nahezu vollständigen Auslastung des Betriebs beschlossen, die entsprechende Kapazität zu verdoppeln.

Die Produktion der Membranelemente des Sortiments Lewabrane erfolgt in einem mehrstufigen Prozess. Sie beginnt mit der Herstellung einer aus mehreren Einzelschichten bestehenden Dünnfilm-Verbundmembran. Auf eine ungewebte Trägersubstanz aus Polyester werden eine Polysulfon-Trägerschicht und die aktive Filterschicht aufgetragen. Letztere besteht aus Polyamid und wird in einem komplexen Beschichtungsprozess aufgebracht. Als Flachmembran gefertigt, werden die Umkehrosmose-Membranen mit Hilfe von hochautomatisierten Wickelrobotern (Autowinder) zu einem spiralförmig gewickelten Element geformt. Dieses dient dazu, das Rohwasser an die Membranoberfläche heranzuführen und das Permeat, das Filtrat, zu sammeln.

Neue Reihe Lewabrane ULP ergänzt Membranportfolio für die Wasseraufbereitung

Seit dem Produktionsstart im September 2011 und der Markteinführung Anfang 2012 hat LANXESS das Produktspektrum an Membranelementen kontinuierlich ausgebaut. Heute sind zahlreiche Elementtypen der Marke Lewabrane in unterschiedlichen Größen erhältlich, die wahlweise besonders foulingresistent, energieeffizient oder auf hohe Produktionsleistung hin optimiert sind.

Jüngste Entwicklung ist die neue Reihe Lewabrane RO ULP. Die „Ultra Low Pressure“-Typen zeichnen sich durch eine hohe Wasserdurchlässigkeit im Vergleich zu Standardelementen aus – bei gleichzeitigem hohen Rückhalt von kritischen Substanzen. Im Druckrohr ist ein um 40 Prozent niedrigerer Betriebsdruck erforderlich, was die Betriebskosten senkt. Zudem stellt der neue Membrantyp eine gute Option zur Entfernung von Spurenstoffen aus Abwasser oder Trinkwasser dar.

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