BASF passt Kapazitäten für Acrylmonomere und Superabsorber an wachsendes Geschäft an
Erweiterungen an den Verbundstandorten Antwerpen und Ludwigshafen geplant
Anzeigen
Die BASF plant, ihre bestehenden Produktionskapazitäten für Acrylsäure und Superabsorber in Antwerpen sowie für Butylacrylat in Ludwigshafen zu erhöhen. Die BASF begründet die Erweiterungen mit einem deutlichen Ausbau ihres Geschäfts in Europa: "Die Entscheidung wurde auf der Grundlage bestehender sowie neuer, längerfristiger Liefervereinbarungen vor allem mit unseren strategischen Kunden getroffen. Der Absatz der zusätzlichen Mengen ist deshalb bereits heute weitgehend gesichert", sagt Dr. Markus Kramer, Leiter des Unternehmensbereichs Veredlungspolymere. "Ziel unseres Geschäftsmodells und des vorliegenden Investitionsprogramms ist es, das Wachstum unserer Kunden angemessen zu begleiten und Innovationen voranzutreiben."
Durch den Einsatz modernster Technologie will die BASF dabei auch ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessern und ihre Position als weltweiter Marktführer in diesem Arbeitsgebiet stärken.
Die Planungen sehen vor, am Verbundstandort Antwerpen die Kapazität der bestehenden Superabsorberanlage von heute 115.000 Tonnen auf 175.000 Tonnen pro Jahr zu erhöhen. Deshalb soll auch die Kapazität für das Vorprodukt Acrylsäure deutlich erweitert werden: Als Ergänzung der bereits bestehenden Acrylsäureanlage wird eine zweite Anlage mit einer Kapazität von 160.000 Tonnen gebaut. Die zusätzliche Menge Acrylsäure wird zum einen für die Superabsorberproduktion in Antwerpen benötigt. Zum anderen stehen damit zusätzliche Mengen innerhalb des europäischen Produktionsverbunds für Ludwigshafen zur Verfügung: An diesem Standort soll die Kapazität der bestehenden Butylacrylatanlage erhöht werden, so dass auch hier der Bedarf für das Vorprodukt Acrylsäure steigt. Die neuen Kapazitäten sollen spätestens 2008 zur Verfügung stehen.
Acrylsäure ist das wichtigste Vorprodukt für die Herstellung von Superabsorbern. Weitere Folgeprodukte von Acrylsäure sind Reinacrylatdispersionen, die zum Beispiel als Bindemittel in Lacken und Anstrichen verwendet werden, sowie Acrylsäureester. Diese Monomerbausteine dienen zur Herstellung von Polymerdispersionen, die als funktionaler Bestandteil in Bautenanstrichmitteln, Klebstoffen, Faserbindemitteln, Produkten für die bauchemische Industrie oder Streichfarben für die Papierindustrie enthalten sind.
Meistgelesene News
Weitere News aus dem Ressort Produktion

Holen Sie sich die Chemie-Branche in Ihren Posteingang
Mit dem Absenden des Formulars willigen Sie ein, dass Ihnen die LUMITOS AG den oder die oben ausgewählten Newsletter per E-Mail zusendet. Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Die Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten durch die LUMITOS AG erfolgt auf Basis unserer Datenschutzerklärung. LUMITOS darf Sie zum Zwecke der Werbung oder der Markt- und Meinungsforschung per E-Mail kontaktieren. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit ohne Angabe von Gründen gegenüber der LUMITOS AG, Ernst-Augustin-Str. 2, 12489 Berlin oder per E-Mail unter widerruf@lumitos.com mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Zudem ist in jeder E-Mail ein Link zur Abbestellung des entsprechenden Newsletters enthalten.