Dopinganalytik: Verschiedene Ansätze zum Nachweis von Doping mit endogenen Steroiden
Woran erkennt man, ob ein Sportler wirklich gedopt hat oder ob der Körper das Testosteron einfach selbst produziert? Anders als bei exogenen Substanzen reicht ein einfacher Befund nicht aus: Testosteron bildet der Körper ganz natürlich – echte Detektivarbeit ist gefragt.
Das Webinar zeigt zwei komplementäre Ansätze aus der Antidopinganalytik: die direkte Detektion von Testosteron-Estern in Blutproben, die eindeutig exogenen Ursprungs sind, sowie die Isotopenverhältnis-Massenspektrometrie (GC-C-IRMS) im Urin zur Klärung der Herkunft von Steroiden.
Das nehmen Sie mit:
- Warum Testosteron-Ester je nach Einnahmeweg zwischen 24 Stunden und 60 Tagen im Blut nachweisbar sind – und was das für die Probenstrategie bedeutet.
- Wie der Biologische Athletenpass mit individualisierten Steroidprofilen und dem Testosteron-Epitestosteron-Verhältnis Auffälligkeiten aufdeckt, die anschließend per IRMS abgeklärt werden.
- Warum die semipräparative Chromatographie der Flaschenhals der Isotopenanalyse ist – und wie Online-Heart-Cutting oder superkritische Fluidchromatographie hier Zeit sparen können.
Ideal für alle, die sich für Dopinganalytik, Steroidprofiling oder Isotopenverhältnis-Massenspektrometrie interessieren.
Zum Webinar anmelden
Tobias Langer
Dopinganalytik: Verschiedene Ansätze zum Nachweis von Doping mit endogenen Steroiden



