Verbesserung der Datenzuverlässigkeit und Vergleichbarkeit in der partikelbasierten Mikroplastikanalyse

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Deutsch
20 min

Mikroplastik ist überall, heißt es in aktuellen Schlagzeilen. Doch wie zuverlässig sind solche Funde eigentlich, wenn schon das eigene Labor beim Arbeiten mit Kunststoffgefäßen Partikel in die Probe einträgt?

In diesem Webinar zeigt Christoph Kappacher anhand eines durchgerechneten Beispiels, wie aus ursprünglich 100 Partikeln über Probenaufbereitung, Filtration, Detektion und Datenanalyse am Ende nur noch 64 übrig bleiben – und warum bei realen Proben oft unklar bleibt, wie viele Partikel ursprünglich enthalten waren. Im Mittelpunkt steht daher die Methodenvalidierung mittels präziser Referenzmaterialien: eigens hergestellte Polymerfragmente, eingebettet in transparente, hitzebeständige Kaliumbromid-Pellets, die sich mittels FTIR-Bildgebung Partikel für Partikel auswerten lassen.

Das nehmen Sie mit:

  • Warum die Genauigkeit der Wiederfindungsrate direkt von der Genauigkeit des eingesetzten Referenzmaterials abhängt – und ungenaue Spikes zu stark verfälschten Recovery-Werten führen können
  • Wie sich mit eigens synthetisierten deuterierten Polymeren komplexe reale Probenmatrices spiken lassen, ohne die Ergebnisse durch bereits vorhandene konventionelle Kunststoffpartikel zu verfälschen
  • Warum ein breites Messfenster im FTIR auch die Erfassung von PTFE ermöglicht, das mit anderen Filtermethoden oft nicht detektierbar ist

Ideal für alle, die Mikroplastikanalytik methodisch absichern und Ergebnisse belastbar vergleichbar machen möchten.

Christoph Kappacher

Universität Innsbruck

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Christoph Kappacher

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