Internationales Konsortium entwickelt Farbstoffsolarzellen
Bundesforschungsministerium fördert Teilprojekt zur Entwicklung innovativer Elektrolyte für Farbstoffsolarzellen
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Merck hat den Start eines vom deutschen Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projektes zur Produktentwicklung von hocheffizienten, Kobalt-basierten Farbstoffsolarzellen bekannt gegeben. Die Gesamtkosten des Projektes COBRA (organic cobalt based low-cost printable large-area photovoltaics) belaufen sich auf rund 3 Millionen Euro bei einer Projektlaufzeit von drei Jahren. Neben Merck als Konsortialführer des Projektes sind 3GSolar aus Jerusalem, Israel, und Colour Synthesis Solutions Ltd. (CSS) aus Manchester, Großbritannien, an dem Forschungsvorhaben beteiligt.
Die Projektteilnehmer verfolgen das Ziel, den Wirkungsgrad und die Stabilität von Farbstoffsolarzellen deutlich zu verbessern. Dies soll unter anderem durch die Verwendung eines neuen Kobalt-basierten Redoxsystems in einem nicht-flüchtigen Elektrolyten der Zelle erreicht werden. Außerdem sollen die entwickelten großflächigen Farbstoffsolarzellen eine hochgerechnete Lebensdauer von mehr als 20 Jahren aufweisen. Diese Technologie bietet dann eine wirtschaftlich interessante Alternative parallel zu den bereits heute etablierten Photovoltaik-Technologien.
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