Bayers Pharmaforschung richtet sich auf Sparkurs ein
Anzeigen
(dpa-AFX) - Bei der Neupositionierung seines Pharmageschäfts will Bayer einem Pressebericht zufolge die Aufwendungen für die Forschung auf höchstens ein Fünftel des Umsatzes senken. Dabei sei offenbar auch ein Arbeitsplatzabbau nicht tabu, berichtet das "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). "Ein Forschungsaufwand von 20 Prozent ist dabei die obere Grenze für ein Geschäft in der Größenordnung wie unseres", verlautete dem Blatt zufolge aus der Umgebung des Vorstands des Teilkonzerns Bayer Healthcare.
Branchenbeobachter seien indes uneins, ob das mit 3,5 Milliarden Euro Umsatz gegenüber Firmen wie Pfizer und Novartis kleine Bayer-Geschäftsfeld Pharma die Forschungskosten schnell reduzieren kann, hieß es weiter. "Um die Lücke in der Pipeline zu schließen, müsste Bayer eher überdurchschnittlich forschen", sagte ein Analyst der Zeitung. Bayers nächstes Medikament, das Krebsmittel "Raf-Kinase", werde erst 2006 zulassungsreif, "Faktor Xa" gegen Thrombosen 2008.
Meistgelesene News
Organisationen
Weitere News aus dem Ressort Wirtschaft & Finanzen
Holen Sie sich die Chemie-Branche in Ihren Posteingang
Mit dem Absenden des Formulars willigen Sie ein, dass Ihnen die LUMITOS AG den oder die oben ausgewählten Newsletter per E-Mail zusendet. Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Die Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten durch die LUMITOS AG erfolgt auf Basis unserer Datenschutzerklärung. LUMITOS darf Sie zum Zwecke der Werbung oder der Markt- und Meinungsforschung per E-Mail kontaktieren. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit ohne Angabe von Gründen gegenüber der LUMITOS AG, Ernst-Augustin-Str. 2, 12489 Berlin oder per E-Mail unter widerruf@lumitos.com mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Zudem ist in jeder E-Mail ein Link zur Abbestellung des entsprechenden Newsletters enthalten.