IG BCE will deutliches Plus vor bundesweiter Chemie-Tarifrunde
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(dpa) Vor der zentralen Tarifrunde in der deutschen Chemie-Industrie am Dienstag hat die Gewerkschaft IG BCE ihre Forderung nach deutlich mehr Geld für die 550.000 Beschäftigten der Branche bekräftigt. Verhandlungsführer Peter Hausmann sagte der «Hannoverschen Allgemeinen Zeitung» (Montag), es gehe um einen «anspruchsvollen» Abschluss: «Es gibt eine große Erwartungshaltung in den Betrieben, was die prozentuale Erhöhung angeht.»
Die Tarifpartner kommen am Dienstag in Hannover zu den Verhandlungen auf Bundesebene zusammen. Die IG BCE geht mit einer Forderung nach 5 Prozent mehr Geld in die Gespräche. Sie folgt damit dem Beispiel der IG Metall, die kürzlich ein Plus von 4,8 Prozent erzielt hatte. In der Chemierunde geht es um die Arbeitsbedingungen und Gehälter der Tarifbeschäftigten in der drittgrößten Industriebranche Deutschlands.
Erste regionale Gespräche hatten noch zu keinem Ergebnis geführt. Die wirtschaftliche Lage lasse keine großen Sprünge zu, hatte der Chef des Bundesarbeitgeberverbands Chemie, Klaus-Peter Stiller, erklärt.
Gewerkschafts-Verhandlungsführer Hausmann will dieses Argument nicht gelten lassen. Die Gewinnentwicklung und die Dividenden stiegen in der Branche seit Jahren kräftig. Die Beschäftigten forderten daher ihren Anteil, sagte er der Zeitung.
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